Am Freitag war Projekttag. Was ich gemacht habe? Mich mit einer Seite beschäftigt die ein CMS bekommen soll. Begonnen habe ich das ganze mit Joomla. Dann stellte ich zum wiederholten Male fest, daß ich persönlich die Strukturierung (soll ja in der neuen Version 1.5 überarbeitet sein) in Kategorien, Sektionen und Menüs schon ein wenig umständlich finde bzw. ich die Umsetzung meiner geplanten Navigation als “knifflig” empfand.
Dann überkam mich am Mittag der “Forscherdrang” und ich habe Drupal installiert und versucht das ganze dort einmal umzusetzen. Das Ergebniss war, daß ich in kürzer Zeit zu einem ähnlichen Ergebniss (noch nicht ganz der gleiche Stand) gekommen bin. Das lag/liegt wohl daran, daß meiner Meinung nach die Aufteilung der “Struktur” einfacher gestrickt ist und so übersichtlicher erscheint.
Zu einem entgültigen Urteil will ich mich noch nicht hinreisen lassen, da ich noch nicht alles umgesetzt habe, d.h. immer noch Stolperfallen auftauchen könnten. Meine spontane Aussage war: “Es fühlt sich einfach besser an”. Ich finde ja, manchmal muß auch Software sich gut anfühlen um gerne benutzt zu werden. Fühlt diese sich gut an ist auch die Produktivität gewährleistet.
Für meine Drupal-Grundbildung habe ich mir noch “Lesestoff” gekauft. Im Hintergrund ist das Buch zu Joomla zu sehen was ich mir zu dessen Einstieg geleistet habe.
• Drupal - Der schnelle Einstieg
• Joomla! und Mambo. Open Source-CMS einsetzen und erweitern
Das Joomla-Buch hat mir gefallen: Grundsätzliche Übersicht, Einrichtung und Pflege, Erweiterung, Erstellung von eigenen Layouts. Zum Drupal-Buch kann ich derzeit noch nicht so viel sagen.
Die Communities scheinen mir bei beiden System hilfsbereit und mit sehr umfangreichem “Material”, sodaß viele Fragen beantwortet sein sollten.
Wir werden sehen wie sich das ganze in der nächsten Zeit entwickelt und ob die spontane “Anfreudung” mit Drupal weiter anhält und weiter ausgebaut werden kann.