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Processing

Zum ersten Mal in Kontakt mit der Programmiersprache Processing bin ich bei der diesjährigen TOCA ME in München gekommen.
Einen bleibenden Eindruck hat in diesem Zusammenhang der Vortrag von Jer Thorp hinterlassen. Sein Projekt welches mit Processing die New York Time API abfragt und daraus Bilder generiert hat mein Interesse geweckt. Die Sprache wurde entwickelt um Designern eine Programmiersprache an die Hand zu geben, welche viele Möglichkeiten bietet, anderseits einfach zu schreiben ist.
Seit der TOCA ME mache ich immer wieder Experimente mit Processing und versuche mit dieser relativ simpel aufgebauten Sprache kreativ umzugehen.

Wie starte ich?
Herunterladen von Processing auf http://processing.org/download/ und dann starten.

Wie sieht jetzt eine typische Anwendung aus?
void setup() {
size(640,480);
background(#FFFFFF);
}
void draw() {
rect(mouseX, mouseY, 25, 25);
}

Diese zwei Blöcke sind die Basis von Processing-Projekten: Die Setup-Methode wird einmalig beim Start des Programmes aufgerufen und die draw-Methode als Endlos-Loop, wenn diese nicht durch einen entsprechenden Befehl beendet wird.

Was passiert jetzt genau?
setup

  • size setzt die Bildgröße auf 640×480 Pixel
  • background setzt die Hintergrundfarbe auf weiß

draw

  • rect zeichnet ein Rechteck mit der Größe 25×25 Pixel, welches anhand der Mouse-X- und Mouse-Y-Koordinate gezeichnet werden

Da die draw-Methode nun endlos aufgerufen wird, werden nun immer wieder Rechtecke an der Mousezeiger-Position gezeichnet.
Und so sieht das ganze dann aus:
pixeldreamz_simpledemo

Was Processing spannend macht, finde ich sind u.a.:

  • Netzwerk-Funktionen um z.B. Twitter-Feeds abzufragen
  • Exportmöglichkeiten von Bildern
  • Exportmöglichkeiten als Applikation um diese im Netz zur Verfügung zu stellen (s.o.)
  • Interaktion mit Hardware

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