Es kommt wie es kommen muss
Nachdem Benjamin mir ja immer wieder mal “erzählt” hat wie toll er den Google-Reader findet und ich ihm jedes Mal gesagt habe das ich mit Rojo doch sehr zufrieden bin, kam es letzte Woche wie es mal kommen muß.
Ein Stromausfall in San Fransisco betraf das Rechenzentrum in dem Technorati und andere Web 2.0-Projekte gehostet werden. Alle diese Projekte waren nach ca. 1 Tag wieder online, nur Rojo nicht. Die ersten Tage lies sich das ganze noch ertragen, nach 4-5 fragt man sich dann doch was da passiert. Eines der Hauptprobleme (die auch im Web diverse Leute schildern) ist die Kommunikationspolitik in dieser Zeit, es gibt genau 2 Blogpostings (auf den Blog wird die Seite immer noch umgeleitet): Einen am Anfang und einen vorgestern. Zwischendrin, was ich ganz besonderlich seltsam fand, gab es noch die üblichen regelmäßigen Marketingeintrag (und das in der Zeit wo die Seite offline ist).
Ich war zum Glück in der Lage und habe ein nicht zu altes OPML-File (mittlerweile wurden nur ein paar Feeds aussortiert) gehabt, sodaß ich nach mehreren Tagen des Suchens von Alternativen, schlußendlich doch beim Google-Reader gelandet bin.
Die anderen Alternativen konnten mich entweder optisch nicht überzeugen oder von der Usability. In Ermangelung von Zeit habe ich auch das Selbstschreiben eines Readers verworfen, auch wenn mit der Anleitung von Manuela (was ja auch kein Reader in dem Sinne werden sollte) und den dort vorgestellten Tools, eine Basicanwendung in kürzester Zeit zusammengebastelt werden kann (und ich auch ausprobiert habe). Für einen vollwertigen Ersatz jedoch braucht es ein wenig mehr (merken von gelesenen Feeds etc.).
Die Optik des Google-Readers entspricht nicht zu 100% meinen Vorstellungen, aber anderseits bin ich sicher das ich eine stabile Applikation habe, die mit Google Gears sogar offline zu benutzen wäre.
Daher denkt daran: Regelmäßig euer OPML-File exportieren, sodaß ihr im Fall der Fälle schnell auf einen anderen Dienst umschwenken könnt.