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Välkommen till Sverige

Nach 1250km Fahrt innerhalb von 14 Std. sind wir gut in Schweden angekommen. Kurze Randnotiz: Eine autobatteriebetriebene Kühlbox können wir sehr empfehlen. Diese haben wir uns vor Reiseantritt zugelegt. Sie läβt sich dann im Hotelzimmer mit 230V weiterbetreiben, sehr praktisch. Unsere Anreise geschah über Dänemark und die Öresundbrücke nach Schweden. Nach dem Hotel-Check-In ins Scandic Segevång Malmö haben wir noch ein wenig die Umgebung erkundet (hauptsächlich den Golfplatz nebenan) und nach einem schwedischen Marienstads sind wir sehr zeitig ins Bett gefallen.

Der Morgen danach begann mit einem sehr leckeren Frühstücks-Buffet, welches quasi keine Wünsche (u.a. diverse Fischspezialitäten, Leberpastete und natürlich Köttbular) offen lieβ und wir gestärkt in den Tag gestartet sind.

Zuallererst haben wir uns auf ins 20 km entfernte Wikiniger-Dorf gemacht. Durch die Führung dort war das Ganze sehr interessant und “lebensnah” erzählt durch einen Führer, der in Orginal-Kluft herumlief.  Danach sind wir in eine Design-Ausstellung in Malmö im Form/Design Center gegangen, leider war sehr viel in schwedisch, sodaβ es beim “visuellen” Erleben blieb. Wir haben uns danach durch ein groβes Straβenfest in Richtung Bahnhof aufgemacht,  der, finde ich, absolut einen Abstecher wert ist. Sehr alt und sehr viel aus Holz. Nach kleiner Hafenrunde haben wir uns Skandinaviens höchstes Gebäude überhaupt, den gedrehten Turm angeschaut sowie das Neubaugebiet direkt am Meer bestaunt, sehr schick.

Der nächste Tag begann mit Besichtigung des Doms und des sehr schönen Botanischen Gartens in Lund, Auf der Fahrt nach Vaxjö haben wir unterwegs noch ein altes Benedektiner-Kloster, das heute im Privatbesitz der Familie Bonde ist, besucht. Nettes “Feature” hierbei war, dass im Eintrittsgeld wahlweise Tee oder Kaffee im Restaurant inklusive war. Unterwegs nach Vaxjö haben wir uns das IKEA-Zentrallager und ein paar Firmengebäude der Hauptzentrale angeschaut. überraschenderweise auch ein IKEA-Hotel. Abends gabs einen Absacker im PM & Vänna in der Innenstadt.

Der folgende Tag stand ganz im Zeichen von Glas, da wir durch die Glasregion Småland fuhren, die weltweit, nicht nur durch das IKEA-Kinderland, bekannt ist und 11 Glashütten umfasst. Wir begannen in einer der kleinsten in äfors (sollte jemand in diese Region kommen, unbedingt anschauen) und kamen in den Genuβ einer Führung zu zweit. Im Anschluβ haben wir uns danach in der gröβten und ältesten: Kosta Boda eingefunden. Unglaublich: riesiger Parkplatz, Outlet Store etc., lange haben wir es dort nicht ausgehalten. Nächster Abstecher sollte eine Elchfarm direkt um die Ecke sein, jedoch haben wir uns am Eingang im Angesicht von totalem Merchandiseoverflow und angesichts der Beschreibung von einem 1200m Rundweg, einem Elchschieβstand und dem Begrüβungsschild, sich doch Elchwürste zu kaufen und zu grillen, entschlossen, diesen Punkt auszulassen. Nach Check-In im Hotel, in dem wir auch 2 Nächte bleiben, haben wir uns das Schloss in Kalmar angeschaut.

Der heutige Weg führte uns einmal rund um die Insel Öland
welche per Brücke von Kalmar erreichbar ist. Die Insel ist 137km lang und an der breitesten Stelle 16km. Wir sind sehr viel im Auto gesessen und haben dann aus Zeitmangel das Königliche Schloß “ausgelassen”, dafür haben wir einen sehr schönen Zwischenstop an einem der Sandstrände gemacht, den wir fast für uns alleine hatten. Wir hoffen die königliche Familie verzeiht uns unsere Unachtsamkeit.

Noch ein paar Impressionen soweit:
Golf scheint ja hier sowas wie der Nationalsport zu sein, zumindest gibt es Plätze an jeder Ecke des Landes. Den Autos, die auf dem Parkplatz stehen und dem Clubhaus nach zu urteilen, scheint das Ganze nicht so elitär zu sein wie in Deutschland, eher ein Jedermannsport.

In allen Scandic-Hotels, in denen wir bis jetzt waren (andere Hotels kommen noch), war/ist der Wireless-Internetzugang kostenlos. Super Service, könnten sich deutsche Hotels mit ihren, manchmal doch relativ hohen Kosten, ein Beispiel dran nehmen.

Der Schwede im Allgemeinen (bzw. die, die sich Frühstück mit uns teilen) scheinen alle sehr auf Ihre Ernährung zu achten und sehr viel Müsli und Gemüse aufs Brot zu sich zu nehmen. Liegt warscheinlich an der vielen Dunkelheit hier, was man auch an vielen zusätzlichen Scheinwerfern an ihren Autos erkennt. Was uns auch aufgefallen ist, daß man hier sein Brot schon am Buffet schmiert (Buttermesser für alle), belegt, dekoriert (wie im besten Hotelprospekt, mit Gemüse s.o.) und dann mit den “fertigen” Broten zurück zu seinem Platz kehrt. Wir üben weiter ;-)

Und nun genieβen wir weiter unseren Wein und ein Fifty-Fifty in der Hotel-Lobby und morgen geht der Weg dann früh in Richtung Norden.

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